Tourbeispiel: Namibia + Südafrika (19 Tage)

Ich biete auch Touren bis nach Südafrika an. Hier ein Beispiel-Reiseverlauf, damit Sie sich vorstellen können, wie so eine Tour ablaufen könnte. Meine Beispielreise starten wir in Walvis Bay und enden in Kapstadt. Wie immer bei mir kann das nach Ihren Wünschen und Vorstellungen variiert werden.

 

1. Tag) Sie kommen in Walvis Bay an, ich hole Sie ab und fahre mit Ihnen durch die Namibwüste und an den Dünen entlang nach Swakopmund, hier gehts in ein Hotel oder eine Pension mit "Bed & Breakfast". Swakopmund ist eine nette kleine Stadt am Atlantik und hier können Sie den Nachmittag ruhig angehen lassen, bevor die Tour beginnt.

 

2. Tag) Es geht früh los, noch einmal die Strecke zwischen den Dünen und dem Meer Richtung Walvis Bay, hier wollen wir eine Bootstour in der großen Bucht machen. Robben sehen wir auf jeden Fall und wenn wir Glück haben auch Delfine/Tümmler, verschiedene Vögel und dazu gibt es dann frische Austern aus dem Meer und Snacks mit Sekt oder anderen erfrischenden Getränken. Dann machen wir noch eine Fahrt an der Lagune entlang und werfen einen Blick auf die industrielle Salzgewinnung. Dann geht die Fahrt weiter nach Gobabeb, einer Wüstenforschungsstation -- einfach, aber interessant. Hier sind wir mitten in der Namibwüste und können die Ruhe so richtig erfahren. Ein Sundowner auf einer Düne ist einfach toll.

 

3. Tag) Nun fahren wir weiter durch die Namib und durch den Kuiseb Canyon zur Sossusvlei Lodge am Rande des Namib Naukluft Park. Wir besichtigen den Sesriem Canyon, machen eine schöne Wanderung (wenn Sie wollen). Am Abend unterm Sternenhimmel, auf der Terasse der Lodge gibt es ein super Buffet mit einer großen Auswahl an Wildsteaks und anderen Leckereien.

 

4. Tag) Heute wollen wir noch vorm Sonnenaufgang los, damit wir die großen Dünen vom Sossusvlei im richtigen Licht erleben. Wir stoppen einige Male für schöne Fotos und dann steht eine Wanderung zu “Raini's Vlei” auf dem Programm. Da sind wir dann ganz allein in den Dünen, ohne andere Touristen und ich werde Ihnen einiges über die Wüste und ihre Tiere und Pflanzen erzählen. Das Überleben ist hier nicht ganz einfach, aber die Tiere und Pflanzen haben sich der ältesten Wüste der Welt angepasst. Ein wenig später gibt es dann das Frühstück, das uns die Lodge als Picknick vorbereitet hat. Danach zurück zur Lodge und unser Gepäck aufladen. Weiter geht die Fahrt in den Süden zu einer Unterkunft Ihrer Wahl und Preisklasse. Nubib, Drifters, Tolous oder Family Hideout, Helmeringhausen Landhotel.

 

5. Tag) Wir fahren weiter durch den kargen Süden, ein Land, das hauptsächlich für die Zucht von Kleinvieh genutzt wird, sprich Ziegen und Schafe. Die Berge machen diese Etappe sehr schön und attraktiv. Der Fish River Canyon ist unser heutiges Ziel und wir übernachten in einer der Gondwana Lodges: Canyon Roadhouse, Canyon Lodge oder Canyon Village. Wir besichtigen den Canyon, den zweitgrößten der Welt.

 

6. Tag) Heute geht es über die Grenze nach Südafrika, also Grenzformalitäten und dann weiter durch das karge Nordkap, aber in den Regenmonaten August und September kann es hier auch einen Blumenteppich sondergleichen geben. Dann ist es die größte Blumenshow der Welt und die Gäste kommen von nah und fern, um dieses Spektakel zu erleben. Je nach Jahreszeit werde ich die Strecke und Unterkunft aussuchen. Beispielsweise fahren wir in die Cederberge und übernachten in Bungalows mit Selbstverpflegung im Camp Algeria vom Cape Nature Reserve. Hier können wir nach der langen Etappe noch etwas wandern durch die einmalige Vegetation vom Kap, dem Fynbos mit Proteen und anderen Blumen. Alternativ würde ich eine Unterkunft mit Verpflegung in der Ortschaft Clanwilliam aussuchen.

 

7. Tag) Über Bergpässe geht es tiefer in die Cederberge hinein und wir besichtigen Felsformationen wie “Lot se Vrou” und den Window rocks Wanderweg, die "Stadtsaal"-Höhlen oder machen eine fünfstündige Wanderung zu den “Wolfberg Cracks” mit toller Aussicht. Eine Option mit Selbstverpflegung gibt es dann bei Sanddrif oder weiter zur Mount Ceder Lodge mit Verpflegung.

 

8. Tag) Weiter geht die Fahrt durch die Cederberge, allein die Zedern sind nicht mehr vorhanden, die wurden leider alle abgeholzt. Nun nimmt die Landwirtschaft zu, es wird Obst angebaut, es gibt Staudämme und generell nimmt die Bevölkerung stätig zu. Es geht über die Ortschaften Ceres, Worcester und Roberstson in die kleine Iydillische Orstchaft Mc Gregor, hier gibt es schöne alte Kap-Architektur zu bewundern, die noch erhalten ist, und die Berge laden zum Wandern ein.

 

9. Tag) Vielleicht noch eine kleine Wanderung am Morgen und dann weiter die R 62 entlang nach Osten. Die Route 62 ist die längste Weinroute in Südafrika und führt durch die Kleine Karoo, eine Halbwüste, die zum Teil durch Bewässerung begrünt wird. Wir fahren durch Ortschaften Montagu, Barrydale und Ladismith bis Calitzdorp, bekannt für den besten Port und andere Süßweine in Südafrika. Das Weingut Boplaas macht aber auch einen super Sekt nach der Champagner-Methode, “Cap Classique”. Old Village B&B.

 

10. Tag) Weiter geht die Fahrt nach Oudtshoorn, der Hauptstadt der Strauß-Industrie, und dem Dorf de Rust, den Meiringspoort-Pass und Endstation Prince Albert. Karoo View Cottages. Hier sind wir nun in der Großen Karoo, sehen die Halbwüste und die Swartberge in Süden. Prince Albert hat sich richtig schön entwickelt und die alte Architektur bewahrt und rausgeputzt. Ein kleines Schmuckkästchen mit Restaurants und Cafés.

 

11. Tag) Wir fahren durch die Swartberge auf dem Swartberg Pass mit tollen Aussichten, die Cango Caves stehen auf dem Programm, riesige Tropfsteinhöhlen mit Führung und toller Beleuchtung. Weiter über Oudtshoorn an die Garden Route. Es geht über den Outeniqua Pass und George ans Meer. Hier gibt es nun viele verschiedene Möglichkeiten. Wir besprechen das vorab gemeinsam, damit ich etwas aussuche, das Ihren Wünschen und Ansprüchen gerecht wird. Jahreszeit und Gesundheit spielen auch eine Rolle, bei der Auswahl unserer Unterkunft. Im Sommer schlage ich gerne das Goukamma Camp von Cape Nature vor, nette Bungalows zur Selbstverpflegung im Naturschutzgebiet. Man kann von da aus auch zum Dinner fahren, ist ja nicht gezwungen selbst zu kochen (wobei ich das Kochen natürlich übernehmen würde). Kurz vor Knysna. Oder Buffalow Valley Bush Lodges.

 

12. Tag) Wir bleiben nun länger an einer Stelle und machen von hier aus Tagesausflüge. Es bietet sich an, eine Paddeltour auf dem Fluß vor der Haustür zu machen, sehr einsam und tolle Natur, das kann locker einen halben Tag dauern. Dann ein Besuch in Knysna, Besuch der “Heads”, dem Eingang in die Lagune, die Waterfront. Wir besorgen gutes Brot auf Thesen Island für unsere Picknicks. Im Sommer kann man sehr toll in der Buffalo Bay in den Wellen toben, hier ist schon der Indische Ozean und somit ist das Wasser auch etwas wärmer. Oder lange Spaziergänge am Starnd entlang Richtung der Ortschaft Brenton on Sea.

 

13. Tag) Wir sind noch einen ganzen Tag in der Umgebung und ich schlage Tagesausflüge nach Monkey- und Bird-World vor. Ganz toll gemacht, die Tiere wie in freier Natur zu erleben. Sonst auch Wandern in den berühmten Wäldern von Knysna und Tsítsikamma. Es gibt sehr viel zu tun und ich schlage hier nur mal ein paar der zahlreichen Aktivitäten vor -- wir entscheiden vor Ort, was wir an diesem Tag machen wollen, ich stehe Ihnen ja mit Rat und Tat und Auto zur Verfügung.

 

14. Tag) Nun verlassen wir die Garden Route und fahren nach Westen, die N2 entlang ins Cape Overberg Gebiet und in das Dorf Hermanus am Atlantik. Hier kann man im Winter die Wale vom Ufer aus beobachten, das sind die Monate August bis Oktober, dann ist hier natürlich Rummel, weil so viele Touristen kommen, also früh buchen. Aber auch sonst hat das Dorf seinen Charme, so dass es immer einen Besuch wert ist.

 

15. Tag) Von hier aus fahren wir die Route an der Küste entlang, über die Ortschaften Kleinmond, Betty's Bay, Gordon's Bay und kommen in das Kap-Weinland um Stellenbosch und Paarl, hier reiht sich ein Weingut an das nächste, wir können bei einigen davon halten und mal eine Weinprobe einlegen. Bei manchen kann man auch eine leckere Mahlzeit zu sich nehmen. Sie dürfen unbesorgt genießen, denn ich bleibe nüchtern und fahre Sie sicher Richtung Paarl. Hier in ein B&B, Klein Plaas z.B., oder etwas Nobleres ganz nach Ihrer Wahl. Hier nächtigen wir zweimal. Wir besichtigen Stellenbosch und auch Franschhoek, beide Ortschaften sind recht touristisch. Paarl hat noch ein bisschen was von einem Geheimtipp, da es bei weitem nicht so bekannt und touristisch ist wie Stellenbosch.

 

16. Tag) Wir besichtigen das Taal Monument, das zu Ehren der Afrikaansen Sprache, die Sprache der Buren holländischer Abstammung, errichtet wurde. Man hat eine tolle Aussicht über das Kap mit dem Tafelberg im Hintergrund. Ansonsten laden Weingüter, Olivenfarmen, eine Grappa-Distillerie und vieles mehr zum Besuch ein. Bei der Genossenschaft Nederburg gibt es geführte Weintouren durch die Keller. Man kann auch ein Menü bekommen, wo einem erklärt wird, welcher Wein zu welcher Speise passt, sehr interessant und lecker. Zweite Nacht in Paarl.

 

17. Tag) Nun verschieben wir unser Domizil nach Kapstadt (für 2 Nächte), in eine Unterkunft, die wir zusammen aussuchen können. Preisklasse nach Ihrem Wunsch. Wir warten die Rush Hour ab und dann gehts los. Ich würde einen Ausflug über den Botanischen Garten Kirstenbosch, das Weingut Groot Constancia, Muizenberg, Fish Hoek und Simons Town (Pinguine) zum Cape Point vorschlagen. Dann die Westküste zurück nach Kapstadt und zur Unterkunft. Ich fahre gerne im Uhrzeigersinn um die Cape Peninsula, dann sind Sie immer an der Meerseite mit dem schönsten Blick -- wie pflege ich zu sagen: für meine Gäste nur das Beste!

 

18. Tag) Heute ein Tag mit einem Ausflug auf den Tafelberg, Rhodes Memorial, die Waterfront mit dem 2 Oceans Aquarium. Die City darf auch nicht fehlen mit den Cape Malay-Quartieren. Vielleicht noch eine letzte Shopping-Gelegenheit und dann zum Abschluss einen letzten Sundowner am Signal Hill mit Blick auf Robben Island, wo Nelson Mandela so lange gesessen hat. Auf der anderen Seite der Tafelberg und die Twelve Apostel (natürlich ist alles immer wetterabhängig in Kapstadt, es kann unvorhersehbar regnen oder stürmen). Ein letztes gemeinsames Dinner und dann...

 

19. Tag) …gehts zurück nach Europa. Ende eines schönen und erlebnisreichen Urlaubs.

 

 

Was haben wir alles gesehen: die Namibwüste, die großen Dünen bei Sossusvlei, Fish River Canyon und Köcherbäume, Ceder-Berge und Wandern, kleine und große Karoo, Pässe, die Garden Route, Wal-Route, Kap-Weinland und die Umgebung von Kapstadt.

 

Welche Tiere gibt es zu sehen: Robben, Delfine, Oryx-Antilopen, Springböcke, Strauße, Kudu, Lemure, Papageie, Wale, Pinguine.

 

Sind Sie auf den Geschmack gekommen? Dann schreiben Sie mir Ihre persönlichen Reisewünsche!

 

Infos für Ihre Flugbuchung (nicht inklusive): Sie müssen sich um einen Gabelflug kümmern, das bedeutet, dass Sie über Johannesburg nach Namibia fliegen, entweder nach Windhoek oder besser noch nach Walvis Bay, meiner Nachbarstadt. Der Abflug geht dann von Kapstadt oder Port Elizabeth über Johannesburg zurück nach Europa. Ein paar wenige Flüge gehen auch direkt von Kapstadt nach Europa zurück. Es gibt inzwischen auch Nonstop-Flüge nach München.

 

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